1- URGESCHICHTE
6000-2000 v.Ch.
Rumänien

Einheimische Stämme Der Entdeckung der Steinwerkzeuge zufolge konnte man in Rumänien die Anwesenheit der Meschen in der Altsteinzeit festlegen. (Dirjov Tal in Muntenien). Dicht bevölkert war es schon vor der Frühgeschichte/ Musterian und wird bis zum Magdalenien immer dichter. Es gibt wenige Überreste aus diesem Zeitalter (Gegenstände aus Knochen, die mit geometrischen Motiven geschmückt waren und auf den beiden Ufern der Donau gefunden wurden)
Egeo- anatolische Stämme Agrarbevölkerung, die sich durch Besiedlung im Donau- und Karpatenraum verbreitet. Sie bringen ihre eigene Kultur mit, die ihren Höhepunkt in der Cucuteni-Kultur erleben wird. Auch gibt es im VI. Jahrtausend eine Kultur des Kupfers.
Indoeuropäische Stämme aus dem Osten Das Dasein dieses nomadischen Hirtenvolkes wird von Funden bestätigt, die aber eine kurze Zeit da gelebt haben. Die Töpferei ist rudimentär und ohne Dekorationen. Diese Stämme praktizieren Todesriten, die auf diesem Gebiet noch nicht angetroffen worden sind. Sie hiterließen zahlreiche tumuli in ganz Rumänien, insbesondere im Olt Tal.
Aus der Neusteinzeit (ungefähr 5500-2500 Jahre v.u.Z,), datieren unzählige Statuetten - besonders weibliche Figuren - und Figurinen von Tieren aus gebrantem Ton und seltener aus Knochen und aus Stein, sowie antropomorphische und zoomorphe Vasen, in der Art, die noch bei dem traditionellen Hochzeitsgeschirr im XIX. und XX. Jahrhundert anzutreffen sind. Die gemalte Dekoration in raffinierten Farbtonalitäten und auch die anderen, die zu der Cucuteni Kultur gehören, sind von großer künstlerischer Qualität. Westeuropa : Alter des Kupfers und der Bronze
Europa und Mittelmeer-länder
Königreich der Sumerer
Kreta : minoische Zivilisation
Ägypten : Das alte Reich von Memphis
2000 v.Ch.
Rumänien
Geto-Daker
Die Kulturen der Bronzezeit zeigen einen mykenischen Einfluß auf. Man trifft in Siebenbürgen und sporadisch auch in der Moldau Besiedlungszeichen von einer vielleicht iranischen Bevölkerung an, es handelt sich jedenfalls um eine durch einen skythischen Einfluß geprägte Besiedlung. Die Besiedlung des Gebiets von den Geto-Daker geht auf Hallstatt zurück. Es handelte sich wahrscheinlich am Anfang um thrakische Kolonisten, die nach und nach ihre Unabhängigkeit erworben haben.
Kult des Zalmoxis
Die Schätze aus der thrako-getischen Zeit, unter denen Gold- und Silbergegenstände, geschmückt oder gehämmert, haben Dekorationselemente, die aus dem skythisch-iranischem Register geliehen sind (phantastische Tiere und antropomorphische Bilder), und ihnen spezifisch sind. Europa (Ende der Neusteinzeit)
Europa und Mittelmeer-länder
Mesopotamien : Alter des Eisens
Babylon : Erstes Königreich von Hammurabi
Knossos : Höhepunkt der kretanischen Zivilisation
Ägypten : Mittelreich von Theba
Hebräer : Abraham
1700 v.Ch.
Europa und Mittelmeer-länder
Hebräer : Auswanderung nach Ägypten
1400 v.Ch.
Europa und Mittelmeer-länder
Invasion Kretas von den Achäier. Knossos wird zerstört.
Höhepunkt der phönizischen Zivilisation
XIII.-XII. Jh. v.Ch.
Europa und Mittelmeer-länder
Moses und die Hebräer verlassen Ägypten.
Trojanischer Krieg (Illiade)
X. Jh. v.Ch.
Rumänien
Invasion verschiedener skythischen, keltischen, illyrischen und italo-villanovienischen Stämme.
Häufige Assimilation dieser Stämme durch die Geto-Daker Hebräer : Herrschaft von Salomon
IX. Jh. v.Ch.
Europa und Mittelmeer-länder
Gründung von Karthago
VIII. Jh. v.Ch.
Europa und Mittelmeer-länder
Herrschaft von Sargon d' Akkad
Niederlassung der Etrusker in Italien
753
Europa und Mittelmeer-länder
Gründung von Rom